im kruden Herbst 2020...

VERSCHOBEN: Fotografie- Ausstellung:

ARASH HAMPAY: 2016 – 2020 Lebensrealitäten aus Griechenland, Lesbos, Moria und Athen

19.10. - 25.10.2020

++++ Die Ausstellung kann leider diese Woche nicht stattfinden, da Arash Hampay die Wiedereinreise nach Deutschland vorläufig verweigert wurde. Wir werden die Ausstellung zu einem anderen Termin nachholen. +++++

Arash Hampay hat zwölf Monate in Moria gelebt und mit seiner Kamera die Momente und Geschichten von Menschen festgehalten.

Er nutzt die Kamera um die Situation von Geflüchteten in Griechenland zu dokumentieren und Menschen wach zu rütteln. Der Blickwinkel von einem Menschen, der selbst dort lebte und nicht als Freiwillige*r arbeitete.

„In Moria habe ich eine Frau und ihr Kind verbrennen sehen, habe leere Boote und leere Körper gesehen, habe Menschen gesehen die wie Tiere behandelt werden. Ich musste feststellen, dass Menschenrechte in Europa wie im Iran mit Füßen getreten werden, nur anders, versteckter, oder gar doch offensichtlich?“

Die Fotografien erzählen die Geschichten all derjenigen, die aufgrund der europäischen Abschottungspolitik zu oft vergessen werden. Mit dieser Ausstellung soll ihnen eine Bühne gegeben werden,auf der ihrer Geschichten Raum gegeben wird.

 

Künstler: Arash Hampay geboren in Tabriz, Iran. Menschenrechtsaktivist, floh aufgrund von eigener und familiärer politischer Verfolgung vor sechs Jahren in die Türkei. Auch dort erfuhr er weitere Verfolgung und floh weiter nach Griechenland. Nach einem Jahr in Moria und achtzehn Monaten auf Lesbos lebte Arash in Athen, wo er Obdachlosenhilfe betrieb und ein Community Centre eröffnete, in dem alle Menschen, vor allem Geflüchtete und wohnungslose Menschen, zusammen kommen, sich treffen und austauschen können. Nach vier Jahren Aufenthalt in Griechenland lebt er heute in Deutschland.

Ausstellung:

ALINA SONNEFELD:

Objektfindungsphasen 1+2

30.10. - 08.11.2020

+ Workshop:

Objektfindungsphase 3

02.11. - 04.11.2020

»Objektfindungsphasen« ist ein fortlaufendes Kunstprojekt der Leipziger Aktivistin und Künstlerin Alina Sonnefeld, dass sich mit dem Prozess des Frau*Werdens beschäftigt. 

Während der erste Teil Objektfindungsphase 1 den Startpunkt in Form eines Generationenporträts von Menschen an der Schwelle des Frau*Seins über Tagebucheinträge schafft, beschäftigt sich OFP 2 mit dem Einfluss von sexualisierter Gewalt auf das Frau*Sein. Im Rahmen der Ausstellung wird es einen Workshop geben, in dem Objektfindungsphase 3 entsteht. Diese beschäftigt sich mit der Inszenierung von Weiblichkeit und die damit verbundenen Sehnsüchte und Einschränkungen.

Vernissage: Do, 29.Oktober, ab 19 Uhr

Ausstellung: 30.10 bis 01.11. + 06.11 bis 08.11.

Fr-Sa 18-21 Uhr / So 16-19 Uhr

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Workshop Objektfindungsphase 3:

Im Rahmen der Ausstellung »Objektfindungsphasen« in der krudebude soll in diesem Workshop der dritte Teil der künstlerischen Reihe entstehen. Gemeinsam mit der Künstlerin werden sich die Teilnehmenden mit der eigenen Inszenierung von Weiblichkeit auseinander-setzen:

Wie haben wir als Jugendliche Weiblichkeit inszeniert? Wie inszenieren wir Weiblichkeit heute? Was sagt dies über unser damaliges und heutiges Verständnis von Weiblichkeit, unsere Sehnsüchte und Einschränkungen aus?

Gemeinsam wollen wir in der Vergangenheit und Gegenwart kramen. Vielleicht finden wir Parallelen in unseren Empfindungen, vielleicht nicht. Was Weiblichkeit ist und ob es sie überhaupt gibt, werden wir wahrscheinlich nicht erfahren. Dafür wollen wir uns bestärken, Erfahrungen teilen und lernen.

Am Ende soll gemeinsam eine Toninstallation entstehen, die am zweiten Ausstellungswochenende zu hören sein wird.

Obwohl sich das Kunstprojekt Objektfindungsphasen insgesamt nur mit dem Prozess des Frau*Werdens beschäftigt, sind in dem Workshop ausdrücklich alle FLINT* willkommen – eben alle die sich besonders mit der Inszenierung von Weiblichkeit auseinandergesetzt haben.

Workshop am 02. bis 04. November

16 bis 19 Uhr

Anmeldung unter: kontakt@krudebude.de

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Anmerkungen:

Das Gendersternchen hinter Frau* wurde benutzt, um die gesellschaftliche Konstruktion von Geschlecht zu kennzeichnen.

FLINT* ist eine Abkürzung für Frauen, Lesben, Intersexuelle Personen, Nicht-binäre Personen und Trans Personen. Das Sternchen dahinter steht für Menschen, die sich nicht in diesen Bezeichnungen wiederfinden, aber mit gemeint sind. Wenn du dich ein bisschen eingeschüchtert fühlst von den ganzen Begriffen, ist das kein Problem! Bei dem Workshop wird noch einmal alles erklärt und darauf geachtet, dass alle sich zurechtfinden.

Der Workshop möchte einen Safe Space schaffen, in dem sich besonders Menschen die Erfahrung mit der Inszenierung von Weiblichkeit gemacht haben und machen wohl und sicher fühlen. Bitte bleibe der Veranstaltung fern, wenn du nicht bereit bist Rücksicht auf Andere zu nehmen.

 
 

Ausstellung:

LEON BOHLSEN & TIM GRIMMERT: Limo denk ich an ein Auto

17.11. - 22.11.2020

Ein Titan trifft aufeinander.
2 Halunken an der Wand und im Raum,
falscher Käse und echte Gefühle,
eine Fritöse und die Symbiose aus Plastik und Lack.
as seen on the Radio

Instagrams:
@iwi.bohlsen
@timgrimmert

Ausstellung: 17. bis 22. November,

Di-Fr 17-20 / Sa-So 19-23 Uhr

Pommesfinissage am Sonntag

 

Projektwohnung

© 2018 | Projektwohnung "krudebude" e.V.

Stannebeinplatz 13 | 04347 Leipzig 
E-Mail: kontakt@krudebude.de 

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