top of page

COLLECTIVES IN CONTACT

About Us

Residenz-Austauschprogramm zwischen Hannover und Leipzig

- Eine Kooperation zwischen den Projekträumen TANKE und krudebude  -

cover.jpg

Zusammen mit dem Projektraum TANKE aus Hannover haben wir uns im Jahr 2021 ein Austausch-Projekt ausgedacht, das wir in den nächsten Jahren gemeinsam weiterentwickeln werden.

In dem Projekt werden Initiativen und Vereine aus Leipzig und Hannover für etwa einen Monat ein Teammitglied austauschen. Beide Seiten können also viel voneinander lernen und als kleines Plus sogar die Städtepartnerschaft zwischen Leipzig und Hannover stärken.

Im letzten Jahr haben wir den Austausch als Pilotprojekt erprobt. Ab 2023 könnt ihr euch mit euren Initiativen für einen Austausch bewerben.

DAS KONZEPT

Das Residenz-Austauschprogramm CoCo - Collectives in Contact ist ein modulares Konzept, um den Austausch von organisatorischem Wissen im Bereich der Organisation von Projekten der (interdisziplinären) bildenden Kunst in der freien Szene Leipzigs und Hannovers zu unterst tzen. Während diese Form des Austauschs innerhalb von Residenz- und Stipendienprogrammen unter freischaffenden Künstler*innen recht blich ist, gibt es bislang wenig Projekte, die auf einen Austausch von organisatorischem Wissen abzielen.

Für jeweils einen Monat ermöglichen die Projekträume/ Kollektive aus Hannover und Leipzig jeweils einem Teammitglied einen gegenseitigen Austausch. Die zwei Stipendiat*innen begleiten nacheinander die Projekträume/ Kollektive bei der Arbeit an einem Monatsprojekt, das am Ende dieses Zeitraums realisiert wird. Dies hat den Vorteil, dass der/die andere Stipendiat*in sowohl an der intensiven Planungs- als auch an der Umsetzungsphase teilnehmen kann. Die Stipendiat*innen erstellen gegenseitig ein Programm für den Zeitraum des Austauschs. Dieses soll helfen, sich in das Team einzufinden und Einblicke in den Alltag des Projektraums/des Kollektivs zu erleben. Jede*r Mitarbeitende in einem Projektraum/Kollektiv hat spezifische Kompetenzen, die weiterzugeben sehr erstrebenswert sind. Es findet so eine Unterstützung durch Wissensvermittlung auf Augenhöhe statt. In diesem Sinne wird das Team genauso von dem Können und Wissen des neuen Teammitglieds bereichert. Weiterhin soll das Programm unabhängig davon dem neuen Mitglied ermöglichen, die Kunst- und Kulturszene der jeweils anderen Stadt kennenzulernen und ein Netzwerk aufzubauen. All dieses Wissen tragen sie nach einem Monat wieder in ihr eigenes Team zurück.

 

DIE ZIELE

 

Organisatorische Arbeit bildet die Grundlage für künstlerische Projekte, das Betreiben von Projekträumen und künstlerischen Kollektiven verschiedenster Art. Dabei spielt die meist ehrenamtliche Arbeit in der freien Kunstszene eine immer größere Rolle: Projekträume und Kollektive prägen mit ihrer Arbeit zunehmend die urbanen Kunstszenen, bestimmen so das k nstlerische Stadtbild und fördern die kreative Stadtentwicklung. Das Projekt CoCo - Collectives in Contact wurde konzipiert um diese organisatorische Arbeit zu w rdigen, zu unterst tzen und eine Plattform zum Austausch für ambitionierte Organisator*innen im Bereich der bildenden Kunst in Deutschland zu schaffen.

Weiterhin sollen die Austauschpartner*innen ihre Kenntnisse der Kunst- und Kulturszene der eigenen Stadt auch in das Kolletiv der Partner*innenstadt einbringen. Durch CoCo - Collectives in Contact sollen langfristige Kooperationen zwischen den Kunst- und Kulturräumen und Kollektiven der Partner*innenstädte ermöglicht und ein stabiles Netzwerk aufgebaut und gefestigt werden.

zeichnung.jpg

DAS PILOTPROJEKT 2021

coco.jpg

Von Juli bis Dezember haben wir den Durchlauf des Projekts zusammen erprobt - es hat sich gelohnt. Wir konnten nicht nur viel voneinander lernen, sondern gleichzeitig neue Kontakte knüpfen, unser Netzwerk vergrößern und eine andere Stadt aus Sicht der lokalen kulturellen Arbeit kennenlernen. Aber vor allem konnten wir uns gegenseitig in der ehrenamtlichen Arbeit, die wir leisten, bestärken. Das Austauschprogramm war also für unsere beiden Kollektive sehr bereichernd.
Im Juli hatten wir eine gemeinsame Jurysitzung in Hannover. Darin haben wir die Kriterien zur Bewertung zukünftiger Bewerbungen festgelegt. Darauf aufbauend wurden die Rahmenbedingungen der Austauschphasen besprochen und geplant. Anschließend war Patricia aus der krudebude für etwa einen Monat in Hannover. Im September hatten wir Besuch von Sofia und Endric aus der TANKE. Zum Abschluss der Zeit haben wir für unser Projekt "Schönefelder Streifzüge" gemeinsam ein Wandbild gemalt, das Teil der Ausstellung wurde.

GEFÖRDERT DURCH

Referat Internationale Zusammenarbeit, Stadt Leipzig

 

Internationale Kultur, Kulturbüro der Landeshauptstadt Hannover

Wa-l-4c-01.4 RIZ.png
Kulturbüro-der-Landeshauptstadt-Hannover.jpg
bottom of page